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Aus dem Vorwort:
Sein Gedanke: "Nur wenige Komponisten (...) verwirklichen  das einzig richtige Prinzip, daß man nicht die Melodie in  Übereinstimmung mit der gegebenen Bearbeitungstechnik  eines Komponisten wählen und verwenden soll, sondern  umgekehrt -  die Wahl der Bearbeitungstechnik soll in  Übereinstimmung mit der Melodie und deren Stil erfolgen,  damit die Melodie ihre charakteristischen, eben  "stilistischen" Eigenschaften nicht einbüßt", wurde zu einer  klar lesbaren Empfehlung für die kompositorische  Vorgehensweise. Das Klangidiom einer Klaviermazurka, im zwanzigsten  Jahrhundert neu interpretiert durch Karol Szymanowski,  Aleksander Tansman, Roman Maciejewski und ihre  Fortführer, erhielt in dieser Sammlung von Jacek Rabinski  eine neue, künstlerisch suggestive Gestalt. Rabinski, ähnlich  wie Henryk Mikołaj Górecki, Wojciech Kilar, Marian Sawa und  andere zeitgenössischen polnischen Komponisten, bestätigte die an der Wende zum 21. Jahrhundert keineswegs geringer  werdende Bedeutung der Klaviermazurka als einer  künstlerischen Form, die eine besondere Spiritualität zum  Ausdruck bringt und sich auf die Suche nach ihrer  kulturellen Identität begibt, offen für wichtige Ideen ihrer  Zeit, in ihrer Klangform das "von Natur aus Nichtsinnliche  konkretisierend, das nur in dieser Form dargestellt werden  kann." Anna Nowak Übersetzt von  Elżbieta Jagiełło Anna Nowak – Musiktheoretikerin, Professorin an der  Feliks- Nowowiejski-Musikakademie in Bydgoszcz, Mitglied der Musikwissenschaftler-Sektion des Polnischen Komponistenverbandes. Autorin folgender Publikationen: „Pommersches Symphonieorchester. Die Idee der Verwirklichung” (1994), „Das zeitgenössische polnische Konzert. Gattungswandlungen” (1997), „Klaviermazurka in der polnischen Musik des 20. Jahrhunderts” (2013)*, sowie zahlreiche Artikel, erschienen sowohl  in polnischen als auch ausländischen Zeitschriften und Sammelpublikationen. * Anna Nowak, Mazurek fortepianowy w muzyce polskiej XX wieku. Musica Jagellonica, Akademia Muzyczna im. Feliksa Nowowiejskiego w Bydgoszczy 2013. ISBN 978-83-7099-189-0 ISBN 978-83-61262-17-6
27 Mazurkas nach ethnographischen Transkriptionen für  Klavier von Jacek Rabinski, die im April 1989 entstanden,  wurden zum ersten Mal im Jahre 1993 im Berliner Musik-  und Buchverlag Werner Feja veröffentlicht. Die Tonalität  dieser aus drei Heften mit je neun Mazurkas bestehenden  Sammlung weist darauf hin, daß die Idee der Regelmäßigkeit   den einzelnen musischen Kleinformen einen tieferen  künstlerischen Sinn zuteilt, wenn sie als Grundelemente  eines kompositorischen Ganzen betrachtet werden. Die einzelnen Werke zeichnen sich durch ein strukturelles  Einfallsreichtum aus und die vorsätzliche Einfachheit erinnert  an die Umsetzungspraxis der Volksmusikkapellen. Es wurden  hier zahlreiche Bordun- und Ostinato-Formen, choreische  Fakturen und verschiedene synkopische Techniken  angewandt.  Die Originalität der Rabinski-Mazurkas liegt u.a.  in der Verschmelzung von masowischen Volksweisen aus den ethnographischen Sammlungen Oskar Kolbergs (Masowien,  Lieder des polnischen Volkes) und des Pfarrers Władysław  Skierkowski (Kurpie Wald in Liedern)  mit einer Begleitung,  die den Charakter der Lieder aufnimmt, indem sie ihnen  durch einige (2-3) sich wiederholende Akkorde oder  Konsonanzen eine harmonische Basis gibt. Auf diese Weise  wird die tonale Spezifik der Volksmelodien - ihre oftmals  modale Substanz (lydische, mixolydische und eolische  Tonarten), wechselnde tonische Stufen, Vermeidung von  Leittönen in Kadenzabfolgen -  erhalten und betont. Der gewählten künstlerischen Strategie liegt die  Überzeugung des Komponisten zugrunde, daß "die polnische  Volksmusik, von Natur aus monodisch, sich gewissermaßen  jeglicher Polyphonie verwehrt, daher [...] die Zurückhaltung  bei der Verwendung des Kontrapunkts, der sich weitgehend  auf die Quinte beschränkt, da dieses Intervall, das neutralste überhaupt, das Original am wenigsten stört. Mazurkas, in denen die Harmonisierung der Begleitung  deutlich weiter geht, sind das Ergebnis einer herausgehörten (versteckten) inneren Harmonie, die in den konkreten  Melodien enthalten ist." Der ästhetische Vordenker des  Konzepts, Volksmusik im künstlerischen Kreativitätsprozeß  zu nutzen, war der mit Karol Szymanowski befreundete  Musikwissenschaftler Adolf Chybiński.   
Mazurka 7 aus 9 Mazurkas Nr.3
Jacek Rabinski 27 Mazurkas Livemitschnitt aus dem Konzert in Berlin am 30.08.1993 Pianistin - Malgorzata Kluzniak-Celinska Entstehungsjahr: 1989 Ausgabe: Klavieralbum, 32 Seiten, Hochformat A4, geheftet. Aufführungsdauer insgesamt: 12’40 Schwierigkeitsgrad: mittelleicht Bestellnummer: HZ 124 M-50053-161-6 Preis: € 19,95
Foglietto Nr. 66 Foglietto Nr. 111 (Ultimo)

Foglietti per pianoforte – musikalische Mini-

Aphorismen.

Aphorismen, Sentenzen, Gedankensplitter -

diese musikalisch widerzuspiegeln, ist ein

faszinierender Gedanke(...) Foglietti stellen

einen Versuch dar, ein musikalisches Pendant

für das Wort zu finden(...) Sie umfassen sowohl

tonale Musik im herkömmlichen Dur-Moll-

System als auch serielle, atonale, bitonale,

aleatorische und rein graphische Musik.

Mitunter handelt es sich um Miniaturen, die nur

aus einer Spielanweisung bestehen, manchmal

einzig und allein aus einer Notiz, die einem

Tagebucheintrag gleicht und die Fantasie und

Kreativität des Musizierenden anregen soll.

Jacek Rabinski 111 Foglietti per pianoforte 111 musikalische Miniaphorismen für Klavier. Entstehungsjahr: 1980-1990 Ausgabe: Klavieralbum, 192 Seiten, Querformat A4, Ringbindung. Druck und Faksimile. Schwierigkeitsgrad: sehr leicht bis mittelschwer. Bestellnummer: HZ 9 ISMN M-50053-008-4 Preis: € 55,95

Klavier solo

Foglietto Nr. 24 Foglietto Nr. 31
Jacek Rabinski Tanz für Klavier Entstehungsjahr: 1980 3 Seiten, Hochformat A4, geheftet. Aufführungsdauer: 1’30 Schwierigkeitsgrad: leicht Bestellnummer: HZ 29 ISMN M-50053-040-4 Preis: € 6,50
Tanz für Klavier
Jacek Rabinski Joie de vivre pour piano Entstehungsjahr: 1991 Absolute Tonalität: Hexatonik (Hexachordum Durum - g, a, h, c, d, e) 9 Seiten, Hochformat A4, geheftet. Aufführungsdauer: 7’30 Schwierigkeitsgrad: leicht Bestellnummer: HZ 32 ISMN M-50053-045-9 Preis: € 12,95
Joie de vivre pour piano
Jacek Rabinski Moni für Klavier Entstehungsjahr: 1985 Tonart C-Dur 5 Seiten, Hochformat A4, geheftet. Aufführungsdauer: 2’30 Schwierigkeitsgrad: mittelleicht Bestellnummer: HZ 36 ISMN M-50053-019-0 Preis: € 8,50
Moni für Klavier
Jacek Rabinski Three Arabic Dances for piano Arabic Dance (1’ 30) Arabic Caravan (1’ 30) Scheherazade (2’ 30) Entstehungsjahr: 2007 Arabische Tonleiter 5 Seiten, Hochformat A4, geheftet. Aufführungsdauer: 5’30 Schwierigkeitsgrad: leicht Bestellnummer: HZ 98 M-50053-135-7 Preis: € 10,95
Scheherazade
Jacek Rabinski La locomotive blanche pour piano Entstehungsjahr: 1997 Absolute Tonalität: äolisches a-moll 5 Seiten, Hochformat A4, geheftet. Aufführungsdauer: 3’45 Schwierigkeitsgrad: leicht Bestellnummer: HZ 100 M-50053-137-1 Preis: € 11,95
La locomotive blanche
Jacek Rabinski Le quattro stagioni La primavera (7’ 30) L’estate (5’ 30) L’autunno (4’ 25) L’inverno (6’) Entstehungsjahr: 2012 Absolute Tonalität: äolisches fis-moll 35 Seiten, Hochformat A4, geheftet. Aufführungsdauer insgesamt: 23’25 Schwierigkeitsgrad: mittelleicht bis schwer Bestellnummer: HZ 117 M-50053-152-4 Preis: € 25,95
Quattro Stagioni La Primavera